|
Tierkennzeichnung 
Mit der Neufassung der Viehverkehrsverordnung
vom März 2010 müssen alle Schafe und Ziegen, die älter als 9 Monate
sind und älter als ein Jahr werden, neben der Sichtohrmarke auch
elektronisch gekennzeichnet werden. Gleiches gilt für Ziegen und
Schafe auch unter 9 Monaten, die den Ursprungsbetrieb verlassen
(ausgenommen Tiere, die unmittelbar zur Schlachtung verbracht werden).
In Spanien
wurden bereits alle ab 2006 geborenen Zuchttiere mit Boli
gekennzeichnet. Etwa 10 Millionen Tiere tragen schon einen Bolus, zum
überwiegenden Teil von DATAMARS/RUMITAG. Bereits jetzt steht fest, dass
die elektronische Kennzeichnung in Spanien ein voller Erfolg ist. Für
Rinder sind die elektronischen Ohrmarken bereits als offizielle
Zweitkennzeichnung zugelassen. Schnell, sicher und fehlerfrei können die
Tiernummern mit Lesern erfasst werden. Wir sprechen bei der
elektronischen Kennzeichnung der Tiere nicht mehr von Versuchen, sondern
auf Basis der internationalen Normen ISO 11784 und 11785 geht es um die
weltweite Umsetzung der elektronischen Tierkennzeichnung in den rauen
Alltag. Kanada hat ein Herkunftssicherungssystem mit elektronischer Kennzeichnung für die Exportfleischproduktion. Australien
ist mit der elektronischen Kennzeichnungspflicht für Rinder noch
weiter. Dort tragen die Rinder nur eine elektronische Ohrmarke zur
Kennzeichnung!
Tierkennzeichnung dient vor allem der zweifelsfreien Identifizierung eines Einzeltieres. Gerade
bei großen Tierbeständen oder bei naturnahen Haltungen, wo der Mensch
immer weniger Kontakt zum Tier hat, ist es kaum mehr möglich, die Tiere
eindeutig voneinander zu unterscheiden.
Aber immer mehr Gründe
wie züchterische Rückverfolgbarkeit, Rückverfolgbarkeit von
Lebensmitteln, Zuordnung entlaufender oder entwendeter Tiere und nicht
zuletzt gesetzliche Vorgaben machen eine eindeutige
Einzeltieridentifzierung erforderlich.
Wichtig bei der Tierkennzeichnung
ist die gute und unaufwendige Erkennbarkeit, Unverwechselbarkeit,
geringe Verlustraten und benutzer- und tiergerechte Anbringung und
Handhabung.
Grundsätzlich wird zwischen der visuellen und elektronischen Kennzeichnung unterschieden. Bei der visuellen Kennzeichnung wird in der Regel über Ohrmarken gekennzeichnet. Bei der elektronischen Kennzeichnung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. TEXAS TRADING bietet die elektronische Ohrmarke, den Bolus und das Injektat.
Unerlässlich bei elektronisch gekennzeichneten Tieren ist ein passendes Lesegerät zum Auslesen der Markierung. Bei nicht handführigen Tieren muss eine elektronischen Kennzeichnung und dazugehörige Leseeinheit mit großer Reichweite gewählt werden, um zuverlässiges und rasches Auslesen zu gewährleisten. |
Visuelle Tierkennzeichnung Elektronische Tiererkennung Handlesegeräte Stationärer Treibgangleser
|