|
Das Elektrozaunsystem
Der Elektrozaun dient dazu, sicher und kostengünstige Grenzen zu setzen. Das gilt für ein das Einzäunen von Haustieren wie auch das Ausgrenzen von Wildtieren bzw. Menschen oder Tiere, die aus Sicherheitsgründen vom Betreten einer Weide abgehalten werden sollen, zum Beispiel Wanderer oder Hunde.
Vereinfacht gesagt ist der Elektrozaun ein nicht geschlossener Stromkreis. Berührt ein Lebewesen den Leiter, fungiert es als „Schalter“, der Leiter und Boden miteinander verbindet und somit den Stromkreis schließt. Ein kurzer Schmerz ist zu spüren, der abschreckend wirkt. Als Folge meiden die Tiere den Zaun, eine Barriere ist gesetzt.
Eine Elektrozaunanlage gilt als hütesicher, wenn der Elektrozaun die Tiere sicher auf der Weide hält und von ihr keine Gefahr für Menschen, Tiere oder Gegenstände ausgeht. Da eine Kette immer nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied, kann das System nur funktionieren, wenn alle benötigten Elemente vorhanden, voll funktionsfähig und richtig aufeinander abgestimmt sind.
Hauptbestandteile eines Elektroweidezaunsystems ist ein auf die vorhandenen Bedingungen ausgelegtes Weidezaungerät mit ausreichender Erdung, passende Leiter, Pfosten und Isolatoren. Alle Komponenten zusammengenommen müssen die konstante Aufrechterhaltung der optimalen Hütespannung gewährleisten. Zur Kontrolle der Hütespannung ist ein Messgerät erforderlich, mit dem mögliche Fehlerquellen in der Zaunanlage aufgespürt werden können.
Das Elektrozaunsystem Bestandteile einer hütesicheren Elektrozaunanlage • Weidezaungerät • Erdung • Leitermaterialien • Übersicht Leiter-Leitfähigkeit (Widerstand) • Übersicht: Spannung (Volt) am Zaun nach betimmten Zaunlängen je nach Leitermaterial • Pfosten und Isolatoren • Tore Optimale Hütespannung Optimale Impulsenergie bzw. Wahl eines geeigneten Weidezaungerätes Mögliche Fehlerquellen in der Zaunanlage Das ElektrozaunsystemEin Elektrozaun stellt, technisch betrachtet, einen nicht geschlossenen Stromkreis dar. Dieser wird geschlossen, sobald ein Tier den Elektrozaun berührt oder sehr nah an den Zaun heran tritt. Dann fließt ein Stromimpuls vom Zaun über das Tier in den Boden und löst beim Tier eine Muskelkontraktion aus, die als unangenehmer Schmerz wahrgenommen wird.
Die mittlerweile große Erfahrung mit Elektrozäunen zeigt, dass die Nutz- und Haustiere wie Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Lamas und Hausschweine sehr schnell lernen, den Kontakt zum Elektrozaun zu vermeiden, wodurch nur noch ab und zu sogenannte Auffrischungsimpulse (Reaktivierung der Erfahrung) notwendig sind. Schwieriger ist das Auszäunen von Wildtieren, wie Reh-, Dam- und Schwarzwild, da diese Tiere den Zaun bei der ersten Berührung bereits respektieren müssen. Insbesondere für Wildschweine mit ihren Borsten muss der Elektrozaun entsprechend stark ausgelegt sein. Bestandteile einer hütesicheren Elektrozaunanlage
Weidezaungerät Das Weidezaungerät erzeugt regelmäßige Stromstöße von kurzer Dauer. Bei der Auswahl des richtigen Weidezaungeräts ist auf ausreichende Impulsenergie zu achten. (Siehe auch Optimale Impulsenergie bzw. Wahl des geeigneten Weidezaungerätes). Es wird unterschieden in netzbetriebene Gerät und netzunabhängige Gerät. Je nach örtlicher Gegebenheit (Netzanschluss vorhanden bzw. Abstand bis zum nächsten Anschluss) muss das entsprechende Gerät gewählt werden.
bei den netzunabhängigen Geräten sind folgende Varianten möglich:
Netzunabhängige Weidezaungeräte
- batteriebetriebene Weidezauneräte: hierbei handelt es s um eher schwache Geräte für kleine Zaunanlagen (Paddock, etc.). Die Batterien sind 9V-Trockenbatterien, die nicht wieder aufladbar sind
- batterie- oder akkubetriebene Weidezaungeräte: Geräte die entweder mit 9V-Trockenbatterie oder 12V-Akku (wiederaufladbar) betrieben werden. Bei manchen Modellen wird für den Akkubetrieb ein 12V-Anschlusskabel benötigt.
- akkubetriebene Weidezaungeräte: Geräte, die mit wiederaufladbaren 12V-Akku betrieben werden. Die Laufzeit bis zum nächsten Wiederaufladen der Akkus hängt ab vom Weidezaungerät und der Amperstunden (Ah) des Akkus ab. Je mehr Ah, um so länger hält das Akku bis zum nächsten Aufladen. Wir empfehlen keine Akkus unter 50Ah zu verwenden. Je stärker das Weidezaungerät ist, um so mehr Ah sollte das Akku aufweisen
- Achtung: Akkus pfleglich behandeln: Nur ausreichend geladen Akkus verwenden. Kälte und Tiefentladen sind „Gift“ für das Akku. Nur volle Akkus einlagern und von Zeit zu Zeit wieder aufladen bzw. an Ladegeräte mit Erhaltungsstufe anschließen
- solarbetriebene Weidezaungeräte: Bei den solarbetriebenen Weidezaungeräten handelt es sich um Akkugeräte, deren Akku über ein Solarmodul kontinuierlich „nachgeladen“ wird. Dabei ist abhängig vom Gerät und der Sonneneinstrahlung ein entsprechend dimensioniertes Modul zu wählen (empfohlenes Minimum bei kleinen Geräten 30 Watt). Außerdem empfehlen wir ein Akku mit hoher Amperestundenleistung (mind. 100Ah), um auch längere Schlechtwetterperioden ohne externes Nachladen zu überbrücken.
- Reine Solarweidezaungeräte vereinigen einfach die erforderlichen Komponenten Weidzaungerät, Akku und Solarmodul in einem Gehäuse. Diese Geräte sind wegen Ihrer kompakten Form sehr praktisch, allerdings sind sie in der Regel nur für kurz Zäune oder Paddocks ausgelegt.
Netzgeräte Wenn möglich sollte immer ein Netzgerät als Weidzaungerät gewählt werden. Netzgeräte sind leistungsstärker, zuverlässiger und benötigen weniger Wartungsaufwand als Batterie- und Akkugeräte. Bei gewerblicher Tierhaltung ist bei Netzgeräten ein externer Blitzschutz vorgeschrieben. Aber auch für den Hobbytierhalter ist dieser Schutz unbedingt zu empfehlen.

Neu: Supradur Weidezaungeräte
|
|
|
| SUPRADUR S1000N - Netzgerät für Zaunanlagen bis 1,2 km bei leichtem Bewuchs
– 230-V-Netzbetrieb – max. Schlagstärke 1 Joule – Spitzenspannung 9500 V – max. Zaunlänge nach CEE 40 km – empfohlene Zaunlänge 1,2 km
| SUPRADUR S1000A - Kompatktes 12-V-Akkugerät der 1-Joule-Klasse
– 230-V-Netzbetrieb – max. Schlagstärke 1 Joule – Spitzenspannung 9500 V – max. Zaunlänge nach CEE 40 km – empfohlene Zaunlänge 1,2 km
| SUPRADUR S3000A - Schlagstarkes 12-V-Akkugerät für Zäune bis 8 km Länge
– 12-V-Akkubetrieb – max. Schlagstärke 3 Joule – Spitzenspannung 12000 V – max. Zaunlänge nach CEE 80 km – empfohlene Zaunlänge 8 km | SUPRADUR S3000N - Leistungsstarkes Netzgerät für längere Zäune/ mittlerem Bewuchs – 230-V-Netzbetrieb – max. Schlagstärke 3 Joule – Spitzenspannung 8500 V – max. Zaunlänge nach CEE 100 km – empfohlene Zaunlänge 5 km
|
Erdung Die Erdung ist unabdingbare Voraussetzung für die richtige Funktion Ihrer Zaunanlage. Voraussetzung für jeden Stromfluss ist ein geschlossener Stromkreis. In einem Elektrozaunsystem wird der Stromkreis durch das Tier und durch die Erdung geschlossen. Berührt ein Tier den Elektrozaun, schließt es zunächst den Stromkreis zwischen Zaun und Erde. Der Leiter Boden hat einen hohen Widerstand.
Die Erdungsstäbe erhöhen den Querschnitt des Leiters Boden, wodurch der Widerstand geringer wird. Da Strom stets den Weg des geringsten Widerstandes wählt, fließt er durch die Erde zu den Erdungsstäben und von dort zum Weidezaungerät zurück. Der Stromkreis Weidezaungerät - Zaun - Tier - Erde - Erdungsstäbe - Weidezaungerät ist geschlossen, das Tier bekommt einen kurzen Stromimpuls. Um Rost zu vermeiden (Rost isoliert), sollten Erdungsstäbe verzinkt sein. Ein Erdstab sollte mindestens ein Meter Länge haben. Bei Netzgeräten sind zwei Meter Länge empfehlenswert. Bei leistungsstärkeren Geräten sind mehrere Erdungsstäbe erforderlich. Diese Stäbe eines Systems müssen zum nächsten Stab mindestens 3 m Abstand haben und untereinander mit Untergrundkabel verbunden werden. Achtung: Laut VDE-Richtlinie muss der Abstand zwischen dem Zaunerdungssystem und der Schutzerde des Netzes von Gebäuden mindestens 10 m betragen. Nicht ausreichende Erdung führt zu schwächerer Impulsenergie am zaunberührenden Tier. Bei fehlender Erdung kann der Stromkreis nicht geschlossen werden – das Tier erhält keinen Stromschlag – Ihr Elektrozaunsystem funktioniert nicht.
Testen des Erdungssystems: Dazu benötigen Sie ein digitales Zaunprüfgerät wie zum Beispiel den Smartfix oder den Gallagher Digitalvoltmeter
- Messen Sie nach, ob bei einem Abstand von mindestens 100 m vom Erdungssystem mehr als 3.000 Volt Spannung auf dem Zaun liegen.
- Verursachen Sie einen Kurzschluss, so dass an der gleichen Stelle weniger als 1.000 Volt auf dem Zaun liegen. Dies können Sie erreichen, indem Sie T-Pfosten an den Zaun (=Leiter) stellen.
- Messen Sie die Spannung mit dem Voltmeter des Erdungssystems. Dabei wird das Messgerät an einen Erdungsstab gehalten und der Erdungsstab des Voltmeters soweit wie möglich vom Zaunerdungsstab in den Boden gesteckt. Beträgt die Spannung am Erdungsstab nun mehr als 300 Volt, so müssen zusätzliche Erdungspfähle installiert werden.
Erdungsstäbe müssen zum nächsten Erdungsstab mindestens 3 m Abstand haben und untereinander mit Untergrundkabel verbunden werden.
Bei Gallagher MBX und den meisten PowerPlus Weidezaungeräten ist ein Referenzerdanschluss vorhanden. Diese Referenzerde mit einem isolierten (!) Leiter (=Untergrundkabel) auf einen eigenen Erdstab legen und diesen mindesten 3 Meter von der Weidezaunerde einschlagen. Eine Digitalanzeige am Weidezaungerät zeigt die Spannung zwischen Referenz- und Zaunerde an, so dass das Erdungssystem laufend ohne Aufwand zu überprüfen ist.
Leitermaterialien Hauptaufgabe der Leiter ist den Spannungsimpuls des Elektroweidezaungerätes zuverlässig über die gesamte Zaunanlage zu transportieren. Je nach Einsatzzweck werden unterschiedliche Leitermaterialien verwendet, wie Draht, Litze, Seil und Band. Der Leitungswiderstand ist mit einer der wichtigsten Größen bei Leitern. Er gibt Auskunft über die Leitfähigkeit des Materials und wird in Ohm/Meter (Ώ/m) angegeben. Leiter mit geringen Leitungswiderständen verursachen niedrige Spannungsverluste im Elektrozaun. Das beeinflusst vor allem die realisierbare Zaunlänge und auch die Wahl des Weidezaungeräts. Drähte haben im Vergleich zu Seil und Band einen deutlich geringeren Widerstand. Dickerer Draht (2,5mm) ist leitfähiger als dünner (1,6mm). Aluminiumdraht verfügt über eine bessere Leitfähigkeit als Stahldraht, besitzt aber wegen des weichen Materials nur geringe Zugfestigkeit. Bei Elektroseil, Litze und Breitband hängt die Leitfähigkeit ab von der Anzahl und dem Querschnitt der eingebauten Leiter, vor allem aber vom Leitermaterial: Kupfer leitet besser als Supradur und dieses besser als Nirosta. Die Wahl des geeigneten Leiter hängt auch von der einzuzäunenden Tierart ab:
Für Eletrozaunanlagen von Rindern wird standardmäßig Draht als Leitermaterial verwendet, ebenso für Zäune für Schafe, Ziegen, Schweine, Lamas und Alpakas und zur Haltung oder Abwehr von Wild. Guter Draht hat hohe Leitfähigkeit, kann mit starker Zugbelastung verbaut werden und bietet ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis. Drahtlitze, Kunststofflitze und Steuerdraht können für Innenzäune bei Portionsbeweidung eingesetzt werden. Speziell für die Haltung von Schafen, Ziegen und Geflügel werden auch 50 m lange Elektronetze angeboten. Das Maschengeflecht eines Elektronetzes ist leitend, die Höhe und die Maschenweite ist auf die zu hütende Tierart abgestimmt (Schafnetz, Ziegennetz, Geflügelnetz) In der Pferdehaltung werden besondere Bedingungen an die Sichtbarkeit der Zaunanlage gestellt. Das Pferd muss den Zaun klar erkennen können. Die ideale Wahl ist der Equiwire-Pferdedraht: Es handelt sich hierbei um einen kunststoffummantelten 2,5 mm Stahldraht. Mit dem weißen Kunststoffmantel kommt der Draht auf eine Dicke von 8 mm, so dass er gut sichtbar ist. Kohlefasern leiten die Spannung an die Oberfläche, so dass das Tier bei Berührung den üblichen schmerzhaften Schlag verspürt. Die Leitfähigkeit des Euqiwire entspricht dem von 2,5 mm Draht, gleichzeitig ist er gut sichtbar und mit seiner glatten Oberfläche reduziert er die Verletzungsgefahr. Der Aufbau sollte entweder durch einen professionellen Zaunbauer oder für den Selbstbauer mit speziellen Verbindern und Abspannungen, wie den Gripple Drahtverbindern und dem Tensulator erfolgen. Ansonsten werden Pferde mit Seilen oder Breitbändern eingezäunt. Hierbei sollte aber bei längeren Zäunen nur qualitativ hochwertiges Material verbaut werden. Im Materialvergleich bevorzugt TEXAS TRADING Elektroseil. Elektroseil hat im Vergleich mit Breitband meist die höhere Leitfähigkeit und hält Wind und Schnee besser stand. Durch Ihre geringere Oberfläche sind die Kunststoffäden weniger der UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt. Sensible Pferde können durch flatternde Bänder irritiert werden und große Temperaturänderungen, wie sie insbesondere im Frühjahr und Herbst innerhalb von einem Tag-/Nachtrhythmus auftreten, können hohen Wartungsaufwand für das Nachspannen oder Lockern der Bänder erforderlich machen.
Bei den Seilen empfehlen wir das Elektroseil TS200: durch mehrere Kupfer-Leiter verfügt es über eine hohe Leitfähigkeit ist windstabil und die Längenveränderung bei Temperaturschwankungen ist gering. Durch den Monofil-Kunststoffträger ist die UV-Beständigkeit hoch. Die Verwendung von 500 m-Rollen bei langen Zäunen verringert elektrische Verluste durch weniger Verbindungen. Für Elektrozaun-Verbindungen verwenden Sie am besten die Verbindungsklemme KV650E in Edelstahl.
Bei kürzeren Zaunanlagen sind auch Seile mit geringerer Leitfähigkeit möglich. Der neuartige Supradur-Leiter das Supradur-Elektroseil SC300 bzw. der Supradur-Breitbänder ist aus drei Schichten aufgebaut: In der Mitte ein Stahlkern mit hoher Festigkeit, dieser ist mit einer hochleitfähigen Beschichtung ummantelt, die dritte Schicht besteht aus einer hochwertigen Versiegelung zum Korrosionsschutz. Bänder und Seile, die Supradurleiter enthalten, sind besonders auf Langlebigkeit und Haltbarkeit ausgelegt.
Genauso wie bei dem Elektroseil, muss auch bei der Wahl von Breitbändern vor allem die Leitfähigkeit berücksichtigt werden. Hierbei gibt es erhebliche Schwankungsbreiten (siehe auch Übersicht Leiter-Leitfähigkeit). Ein qualitativ hochwertiges 40mm Breitband ist das TB200, das über 4 verzinnte Kupferleiter und 6 Nirostaleiter verfügt und eine Leitfähigkeit von 0,12 Ώ/m aufweist. Verbunden werden Breitbänder mit speziellen Breitbandverbindern, wie BV40A, BV20A oder GBBV40.
Übersicht Leiter-Leitfähigkeit (Widerstand) Seile, Bänder, Litze | Code | Produkt | Wider- stand (Ώ/m) | Art, Anzahl und Querschnitt Leiter | | TS200 | TT-Elektroseil, 6,5 mm Ø | 0,05 | 9 x 0,25 Ømm Ku* | | G600 | TT-Elektroseil, 6 mm Ø | 0,13 | 4 x 0,2 mm Ø Ni*, 2 x 0,3 mm Ø Ku* | | G400 | TT-Elektroseil, 5 mm Ø | 0,33 | 2 x 0,5 mm Ø ES* | | SC300 | TT-Supradurelektroseil, 6 mm Ø | 0,31 | 6 x 0,3 mm Ø Su* | | GTC2 | Gallagher TurboLine Cord, 6 mm Ø | 0,12 | 6 x 0,16 mm Ø Ni*, 3 x 0,25 mm Ø Ku* | | TB200 | TT-Breitband, 38 mm | 0,13 | 6 x 0,2 mm Ø Ni*, 4 x 0,2 mmØ Ku* | | SB340 | TT-Supradurbreitband, 40 mm | 0,19 | 10 x 0,3 mm Ø Su* | | GTB40 | Gallagher TurboLine Breitband, 40 mm | 0,09 | 10 x 0,2 mm Ø Ni*, 1 x 0,16 mm Ø Ni*, 4 x 0,25 mm Ø Ku* | | BB40 | braunes Weidezaunband, 40 mm | 1,21 | 9 x 0,2 mm Ø Ni*, 4 x 0,3 mmØ Ni* | | TB100 | TT-Breitband, 20 mm | 0,17 | 3 x 0,2 mm Ø Ni*, 3 x 0,2 mmØ Ku* | | SB320 | TT-Supradurbreitband, 20 mm | 0,37 | 5 x 0,3 mm Ø Su* | | GTB20 | Gallagher TurboLine Breitband, 20 mm | 0,18 | 2 x 0,16 mm Ø Ni*, 1 x 0,2 mm Ø Ni*, 2 x 0,25 mm Ø Ku* | | BB20 | Breitband, 20 mm | 11,0 | 4 x 0,16 mm Ø Ni* | | GTB12 | Gallagher TurboLine Breitband, 12,5 mm | 0,18 | 2 x 0,15 mm Ø Ni*, 1 x 0,2 mm Ø Ni*, 2 x 0,25 mm Ø Ku* | | SB310 | TT-Supradurbreitband, 10 mm | 0,48 | 4 x 0,3 mm Ø Su* | | GVF9 | Gallagher Vidoflex 9 TurboLine Litze, 2,5 mm Ø | 0,12 | 6 x 0,16 mm Ø Ni*, 3 x 0,25 mm Ø Ku* | | GVF6 | Gallagher Vieoflex 6 Litze, 2,5 mm Ø | 3,50 | 6 x 0,16 mm Ø Ni* | | | | | * Ni = Nirostaleiter, Ku = verzinnte Kupferleiter, Su = Supradurleiter, ES = extra dick verzinkter Stahldraht | | | | | Draht | | | | | Code | Produkt | Wider- stand (Ώ/m) | Art, Anzahl und Querschnitt Leiter | | DR-1 | Crapal4 Stahldraht mit Zink-Alu-Legierung, 2,5 mm Ø | 0,03 | 1 x 2,5 mm Ø Stahldraht (Zink-Alu-Legierung) | | DR-2 | verzinkter Stahldraht, 2,5 mm Ø | 0,03 | 1 x 2,5 mm ØStahldraht | | AD20 | Aluminiumdraht, 2,0 mm Ø | 0,01 | 1 x 2,0 mm Ø Aludraht | | AD25 | Aluminiumdraht, 2,5 mm Ø | 0,01 | 1 x 2,5 mm Ø Aludraht | | GP | Gallagher Equiwire 8,0 mm Ø | 0,03 | 1 x 2,5 mm Ø Stahldraht | | GSSD16 | Gallagher Stahldraht mit Zink-Alu-Legierung, 1,6 mm Ø | 0,07 | 1 x 1,6 mm Ø Stahldraht (Zink-Alu-Legierung) | | GSSD25 | Gallagher Stahldraht mit Zink-Alu-Legierung, 2,5 mm Ø | 0,03 | 1 x 2,5 mm Ø Stahldraht (Zink-Alu-Legierung) | | DLI | verzinkte Drahtlitze 1,5 mm Ø | 0,15 | 7 x 0,5 mm Ø verzinkte Eisendrähte | | STDR | Steuerdraht mit Perlonseele (Dederon) | 0,36 | 2 x 0,5 mm Ø verzinkte Eisendrähte |
Übersicht: Spannung (Volt) am Zaun nach betimmten Zaunlängen je nach Leitermaterial | Leiter | Produkt | | Anfang Zaun | | nach 100 m | | nach 500 m | | nach 1000 m | | Verzinkter Stahldraht | DR-1 | | 8000 V | | 8000 V | | 7800 V | | 7500 V | | Aluminiumdraht | AD20 | | 8000 V | | 8000 V | | 7900 V | | 7800 V | | Litze (hohe Qualität) | GVF9 | | 8000 V | | 7800 V | | 7200 V | | 6500 V | | Seil (hohe Qualität) | TS200 | | 8000 V | | 7900 V | | 7600 V | | 7300 V | | Breitband (hohe Qualität) | TB200 | | 8000 V | | 7800 V | | 7000 V | | 6300 V | | Breitband (geringere Qualität) | BB20 | | 8000 V | | 2900 V | | 800 V | | 400 V |
Pfosten und Isolatoren Pfosten dienen dazu, den Leiter an der gewollten Begrenzung entlang zu führen. Isolatoren sorgen dafür, dass der Strom nicht über den Pfosten in den Boden abgeleitet wird. TEXAS TRADING hat sich auf das bewährte T-Pfosten-System aus den USA spezialisiert. Dabei handelt es sich um ein Multitalent und als solches bestens geeignet für alle Weidetiere. Es enthält alle Bauteile, die für die Errichtung einer Elektrozaunanlage benötigt werden.
Herzstück des Systems ist der besonders robuste T-Pfosten, der aus umgewalzten Eisenbahnschienen hergestellt wird und somit über eine hohe Stahlqualität verfügt. Nach dem Walzen werden die Pfosten heiß lackiert, so dass eine besonders feste Verbindung zwischen Lack und Pfosten entsteht. Dieses hochwertige, zähe Ausgangsmaterial garantiert eine sehr lange Lebensdauer.
Je nach Einsatzzweck sind verschiedene Pfostenlängen erhältlich:
So wird der TP-5 mit 1,50 m Gesamtlänge - eingeschlagen ca. 1,15 m - gerne für Milchkuhweiden verwendet, der TP-5.5 mit 1,65 m –eingeschlagen ca. 1,30 m - wird gerne als Zwischengröße bei mittelgroßen Tieren wie zum Beispiel Islandpferden eingesetzt.
Der typische „Pferdepfosten“ ist der TP-6 mit 1,80 m Länge - eingeschlagenen ca. 1,50 m. Bei Springpferden macht es Sinn, auf die nächst höhere Größe, den TP-7 mit 2,10 - eingeschlagen 1,80 m - auszuweichen.
Für Wildzäune wird in der Regel der TP-8 mit 2,40 m - eingeschlagen 2,00 m - gewählt. Noch längere Pfosten sind auf Anfrage erhältlich.
Alle T-Pfosten können per Hand mit den dafür vorgesehenen Rammen PD und PDH in nahezu jeden Boden eingeschlagen werden. Natürlich kann man sich die Arbeit auch erleichtern und die Pfosten per Frontlader oder ähnlichem im Boden versenken. Dabei empfiehlt sich trotzdem die Ramme zu verwenden als Führung und Schutz.
Ebenso leicht wie der Pfosten zu setzen ist, ist er auch wieder zu entnehmen. Mit dem Pfostenzieher TPP wird der T-Pfosten leicht und unbeschädigt aus der Erde geholt, um ihn beim nächsten Zaunbau wieder zu verwenden. Somit sind T-Pfosten nicht nur leicht zu montieren, sondern mehrfach verwendbar. Deswegen eignen sie sich auch hervorragend für Pachtflächen oder andere kurzfristige Lösungen.
T-Pfosten sind grün lackiert und ausgesprochen schlank gebaut. Zaunanlagen aus T-Pfosten fügen sich deshalb harmonisch in das Landschaftsbild ein.
Abhängig vom Leiter werden die entsprechenden Isolatoren einfach auf den Pfosten aufgeklipst. Für Seil sind zum Beispiel die Isolatoren ISO1 möglich, für Breitband die Isolatoren ISO6. Der Topisolator ISO2 kann sämtlich Leiter aufnehmen und schützt zudem vor Verletzungen am T-Pfostenkopf . Die Noppen an der Vorderseite des T-Pfostens ermöglichen nahezu alle Höhen und auch eine Vielzahl an Leitern.
Wildzäune oder auch Stacheldraht werden mit Hilfe von nichtisolierenden CLIPS kostengünstig und schnell am T-Pfosten befestigt.  Hinweis: nach VDE-Richtlinien ist es verboten Stacheldraht unter Strom zu setzen!
Für Zäune, die mit Litze, Elektroseil oder Breitband ausgestattet sind, kann in den Ecken oder an Stellen mit besonderer Zugbelastung (Tore, Zaunanfang oder Ende) das Wedge-Loc®-System zur Anwendung kommen. Dabei wird aus T-Pfosten ein Diagonal- (WL205, WL208) bzw. Horizontalstützensystem (WL209) erstellt, dass kritischen Stellen im Zaun zusätzliche Stabilität verleiht. Bei Zäunen mit hoher Zugbelastung, wie sie bei Stahldraht- oder Wildzaunzäunen entsteht, ist der feuerverzinkte Stahleckpfosten EP für die kritischen Zaunstellen zu empfehlen.
Als Komplettanbieter führt TEXAS TRADING natürlich noch weitere hochwertige Pfosten wie Insultimber®, Eichenholz-Pfosten aus heimischen Wäldern sowie Kunststoffpfosten mit entsprechend passenden Isolatoren.
Tore
Weidezauntore sind sensible Stellen im Zaunsystem. Da sich die Tiere häufig am Weideausgang drängen, müssen Zauntore besonders ausbruchssicher sein. Die sicherste und zugleich komfortabelste Torlösung sind feste, feuerverzinkte Metalltore, wie z.B. die PG-Serie oder Jourdain-Weidezauntore, mit entsprechenden Verschlusssystemen.
Mit Hilfe des Überwurfriegels PGVD, dem Feststeller PG-Fix oder dem Stützrad RAD sind bei der PG-Serie auch zweiflüglige Lösungen möglich. So entsteht für den täglichen Gebrauch ein kleines Durchgangstor, das mit einem Handgriff zu einem breiten Durchfahrtstor geöffnet werden kann. Neben festen Toren können flexible Weidetore verwendet werden. Sie bestehen aus isolierten Torgriffen mit gefederten Einhängehaken, Leitern und den Befestigungselementen am Zaun. Es sind zum einen komplette Torssets möglich, wie z.B. Aufrolltore wie FG2 und FG3 oder elastische Torsets wie ETS. Zum anderen kann einfach mit passenden Verbindern (KV650E, BV40E) aus dem vorhanden Leiter und einem geeignetem Torgriff ein Seil- oder Bandtor hergestellt werden.
Bei den Isolatoren am Pfosten sind spezielle Torgriffisolatoren wie TPGP2 oder BV40G zu empfehlen, da sie das Einhängen der Torgriffe erleichtern und zudem für die stärke Zugbelastung ausgelegt sind.
Versicherungen verlangen häufig absperrbare Weidezauntore. Der Spezialtorgriff TGHD/TGHDS ist so ausgeführt, dass er mit einem Vorhängeschloss zu verschließen ist. Die Weiterleitung der Spannung am Weidezauntor wird normalerweise unterirdisch über Untergrundkabel gewährleistet.
Optimale Hütespannung
Als Hütespannung wird die Spannungsspitze des elektrischen Impulses bezeichnet, den das Weidezaungerät abgibt. Für die Hütespannung müssen Mindestwerte eingehalten werden.
Leicht zu hütende Tiere: Hütespannung min. 2.000 Volt im gesamten Zaunbereich. Kennzeichen leicht zu hütender Tiere sind wenig Fell, sie sind an den Weidezaun gewöhnt und halten in der Regel Abstand vom Elektrozaun. Bei Rindern sind das z.B. die üblichen Milchrassen wie Holstein Friesian, Fleck- oder Braunvieh, bei Pferden Warmblüter oder sogenannte „blütige“ Rassen (Vollblut, Quarter Horse, Dt. Reitpony, etc.), sowie Hausschweine und andere Haustiere mit kurzem Fell.
Schwer zu hütenden Tiere: Hütespannung mind. 4.000 Volt im gesamten Zaunbereich. Kennzeichen schwer zu hütender Tiere sind dichtes Fell oder Wolle (höherer Übergangswiderstand!) und/oder sind nicht an den Zaun gewöhnt wie z.B. Wildtiere. Oft handelt es sich um typische Robustrassen mit langem Fell und dicker Fettschicht wie z.B. Highland-Rinder, Islandpferde oder Shetlandponys. Alle bewollten Tiere wie Schafe, Lamas und Alpakas zählen zu den schwer zu hütenden Tieren, sowie alle ein- und auszuzäunenden Wildtiere.
Die vorgeschriebenen Werte von 2.000 bzw. 4.000 Volt sind erforderlich, damit der Stromkreis des Elektrozaunsystems bei Berührung sicher geschlossen wird und das Tier einen kurzen Schmerz spürt. Für optimale Sicherheit muss diese Hütespannung bei Belastung, d.h. unter Praxisbedingungen, vorhanden sein. Wichtig ist also nicht die Spannung, die ein Gerät ohne Zaun im Leerlauf abgibt, sondern die Spannung am Zaun im Betrieb, vor allem die Spannung am Zaunende bzw. an der vom Weidezaungerät entferntesten Stelle. Erst die Kombination von Gerät und Zaun bei Belastung ist für die Beurteilung der Hütesicherheit entscheidend. Im Zweifelsfall müssen Einflussfaktoren wie Leitermaterial, Weidezaungerät und vor allem Bewuchs (mähen) nachträglich angepasst werden. Die zuvor genannten Werte zeigen, dass für leicht zu hütende Tiere bei gleicher Zaunlänge Geräte mit geringerer Leistung zum Einsatz kommen können als bei schwer zu hütenden Tieren. Damit die Zaunanlage hütesicher bleibt, ist ihre tägliche Überwachung vorgeschrieben (Sorgfaltspflicht).
Hinweis: Elektrozäune, die an öffentlichen Straßen oder Wegen gelegen sind, sind mit Warnschildern zu sichern, welche mit den Sicherheitszeichen einem Blitz oder die Aufschrift „Vorsicht Elektrozaun“ tragen. Die Warnschilder sind im Abstand von 100 m, an Einmündungen und an Stellen, an denen kein Elektrozaun vermutet wird, anzubringen (VDE-Richtlinie)
Optimale Impulsenergie bzw. Wahl eines geeignete Weidezaungerätes
Die Impulsenergie ist die maximale Energie eines Impulses, den ein Weidezaungerät an den Elektrozaun abgibt (nicht zu verwechseln mit der Ladeenergie -> Ladeenergie ist die Energie, die das Weidezaungerät der Spannungsquelle entzieht). Sie wird in Joule gemessen.
Je höher die Impulsenergie ist, desto stärker ist der gefühlte Schmerz für das Tier und umso hütesicherer ist der Zaun. Zusätzlich verdörrt Bewuchs am Zaun leichter. Allerdings sind Maximalwerte für die Impulsenergie vorgeschrieben, max. 5 Joule bei 500 Ohm angenommenem Tierwiderstand, um Verletzungen oder Gesundheitsschäden bei Mensch und Tier zu vermeiden.
Das passende Weidezaungerät ist in der Lage, die für Ihren Einsatzzweck notwendige Impulsenergie dauerhaft und zuverlässig zu erzeugen. Einfluss auf die Höhe der notwendigen Impulsenergie haben alle bereits erwähnten Größen wie Geräteart (netzbetrieben oder netzunabhängig), die Tierart, die tatsächliche Zaunlänge, das Leitermaterial und die Anzahl der stromführenden Leiter.
Für die Berechnung der notwendigen Impulsenergie kann der Elektrozaunrechner zu Hilfe genommen werden (siehe Katalog S. 35)
Nicht im Rechner berücksichtigt, weil schwer in Zahlen zu fassen, ist die Intensität des zu erwartenden Bewuchses. Die Stärke des Bewuchses beeinflusst aber ganz entscheidend die erforderliche Impulsenergie: je höher die Impulsenergie, desto leichter wird Bewuchs vernichtet. Deswegen sollten Sie abhängig von Bewuchs an Ihrer Weide entsprechend mehr Joule veranschlagen. Reizen Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Gerätes nie 100% aus – planen Sie eine Sicherheitsreserve ein und wählen Sie lieber das nächstgrößere Gerät.
 Mögliche Fehlerquellen in der Zaunanlage
Voraussetzung für das rechtzeitige Erkennen von Fehlern ist eine regelmäßige Kontrolle. Die Spannung messen Sie dabei am besten mit einem geeigneten Messgerät wie zum Beispiel den Gallagher Digitalvoltmeter oder den Smartfix. Einfache Zaunmesser wie das 10KV Kontrollgerät geben eine grobe Auskunft über die Spannung, sind aber wegen ihrer Ungenauigkeit nur eingeschränkt für die Fehlersuche brauchbar. Der Smartfix hat neben der Spannungsmessfunktion auch noch die Möglichkeit den Stromfluss (A) zu messen. Je mehr Strom fließt, desto „schlechter“ ist der Zaunzustand. Bei starken Stromflüssen ist von einer starken Ableitung auszugehen, die mit Hilfe des Messgerätes eingegrenzt und aufgespürt werden kann.
Eine unzureichende Erdung ist eine der häufigsten Ursache von schlecht funktionierenden Zäunen. Bei Trockenheit kann schon das Gießen der Erdung eine Besserung bringen. Rostige Erdungsstäbe isolieren und sind somit eine Fehlerquelle. Nur verzinkte Erdungsstäbe verwenden!
Für starke Weidezaungeräte ist ein Erdungsstab in der Regel nicht ausreichend. Wie unter „Testen des Erdungssystems“ beschrieben, kann die Erdung gemessen werden. Bei unzureichender Erdung werden weitere Erdstäbe mit mindestens einem Meter Länge erforderlich. Erdstäbe mindestens 3 m voneinander entfernt einschlagen und untereinander verbinden.
Durchschlagen von Isolatoren und unzureichende Verbindungen kann eine Ursache von Spannungsverlusten sein. Manchmal kann es schon helfen den Zaun im Dunkeln abzulaufen. Grobe Fehler sind durch Blitzen und Knacken zu erkennen. Bei starken Geräten kann der Funke sogar kleine Abstände in der Luft überbrücken: vorsicht bei nahem Entlangführen an Eisenstäben.
Im Winter kann Eisbildung und Schnee zu Ableitungen führen, auch Vogelkot ist leitend!! Gerade wegen dieser schwer zu erkennenden und unerwarteten Ableitungen ist die Anschaffung eines aussagekräftigen Messgerätes (Smartfix, Gallahger Digitalvoltmeter) unbedingt zu empfehlen.
Beim Verbinden von Bändern, Elektroseil und Litzen immer passende Verbinder wählen. Nicht knoten!
Bewuchs, der den Elektrozaun berührt, führt zu Ableitungen, deswegen Elektrozaun regelmäßig kontrollieren und ausmähen.
Gerne übersehen werden auch die Zuleitungen vom Weidezaungerät zum Zaun. Hier sauberen Kontakt durch hochwertige Verbinder (GKASET) gewährleisten. Die Zuleitungen selbst im Auge behalten. Sind Untergrundkabel ausreichend und überall isoliert ?
Auch das Leitermaterial ist zu überprüfen. Vor allem bei Bändern können alte und/oder qualitativ schlechte Chargen zu erheblichen Verlusten im Elektrozaun führen. Qualitativ minderwertige Leiter oder mehrfache Leiterbrüche im Leitermaterial behindern die Aufrechterhaltung der optimalen Hütespannung. Letztendlich kann ein zu schwaches Weidezaungerät die Ursache für eine zu geringe Spannung sein. Überprüfen Sie mit Hilfe des Weidezaunrechners, ob ihr Gerät für Ihre Zaunanlage ausreichend ist.
Sind noch Fragen offen? Dann rufen Sie uns an: 08193/9313-0.
|