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Mögliche Fehlerquellen in der Zaunanlage

Voraussetzung für das rechtzeitige Erkennen von Fehlern ist eine regelmäßige Kontrolle. Die Spannung messen Sie dabei am besten mit einem geeigneten Messgerät wie zum Beispiel den Gallagher Digitalvoltmeter oder den Smartfix.
Einfache Zaunmesser wie das 10-KV-Kontrollgerät geben eine grobe Auskunft über die Spannung, sind aber wegen ihrer Ungenauigkeit nur eingeschränkt für die Fehlersuche brauchbar.
Der Smartfix hat neben der Spannungsmessfunktion auch noch die Möglichkeit den Stromfluss (A) zu messen.
Je mehr Strom fließt, desto „schlechter“ ist der Zaunzustand. Bei starken Stromflüssen ist von einer starken Ableitung auszugehen, die mit Hilfe des Messgerätes eingegrenzt und aufgespürt werden kann.
Eine unzureichende Erdung ist eine der häufigsten Ursache von schlecht funktionierenden Zäunen.
Bei Trockenheit kann schon das Gießen der Erdung eine Besserung bringen. Rostige Erdungsstäbe isolieren und sind somit eine Fehlerquelle. Nur verzinkte Erdungsstäbe verwenden!
Für starke Weidezaungeräte ist ein Erdungsstab in der Regel nicht ausreichend.
Bei unzureichender Erdung werden weitere Erdstäbe mit mindestens einem Meter Länge erforderlich. Erdstäbe mindestens 3 m voneinander entfernt einschlagen und untereinander verbinden.
Durchschlagen von Isolatoren und unzureichende Verbindungen kann eine Ursache von Spannungsverlusten sein.
Manchmal kann es schon helfen den Zaun im Dunkeln abzulaufen. Grobe Fehler sind durch Blitzen und Knacken zu erkennen. Bei starken Geräten kann der Funke sogar kleine Abstände in der Luft überbrücken: vorsicht bei nahem Entlangführen an Eisenstäben.
Im Winter kann Eisbildung und Schnee zu Ableitungen führen, auch Vogelkot ist leitend!! Gerade wegen dieser schwer zu erkennenden und unerwarteten Ableitungen ist die Anschaffung eines aussagekräftigen Messgerätes (Smartfix, Gallahger Digitalvoltmeter) unbedingt zu empfehlen.
Beim Verbinden von Bändern, Elektroseil und Litzen immer passende Verbinder wählen. Nicht knoten!
Bewuchs, der den Elektrozaun berührt, führt zu Ableitungen, deswegen Elektrozaun regelmäßig kontrollieren und ausmähen.
Gerne übersehen werden auch die Zuleitungen vom Weidezaungerät zum Zaun. Hier sauberen Kontakt durch hochwertige Verbinder (GKASET) gewährleisten. Die Zuleitungen selbst im Auge behalten. Sind Untergrundkabel ausreichend und überall isoliert ?
Auch das Leitermaterial ist zu überprüfen. Vor allem bei Bändern können alte und/oder qualitativ schlechte Chargen zu erheblichen Verlusten im Elektrozaun führen. Qualitativ minderwertige Leiter oder mehrfache Leiterbrüche im Leitermaterial behindern die Aufrechterhaltung der optimalen Hütespannung. Letztendlich kann ein zu schwaches Weidezaungerät die Ursache für eine zu geringe Spannung sein. Überprüfen Sie mit Hilfe des Weidezaunrechners, ob ihr Gerät für Ihre Zaunanlage ausreichend ist.
Sind noch Fragen offen? Dann rufen Sie uns an: 08193/9313-0.
 
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